Seiten

Dieses Blog durchsuchen

Mittwoch, 20. März 2013

#DaFMetropolis - Unser Kinoabend am 17.04.2013: OH BOY


OH BOY mit dem großartigen Tom Schilling in der Rolle des Berliner Slackers Niko. Hier gibt es Teil 1 und 2 eines Interviews mit Jan Ole Gerster und Tom Schilling.


Bei unserem Kinoabend DaF am 17. April 2013 um 19.00 Uhr im METROPOLIS: OH BOY – Ein junger Müßiggänger bei seinem Streifzug durch ein magisch anmutendes Berlin.
Niko ist Ende zwanzig und ein moderner Taugenichts, der sich auf der Suche nach einem ordinären Kaffee dem süßen Nichtstun in Berlin hingibt und dabei staunend das Treiben um sich herum beobachtet. Sein Jurastudium, das sein bis dato nichts ahnender Vater weiterhin finanzierte, hat er bereits vor zwei Jahren abgebrochen. Mittlerweile hat dieser allerdings vom Studienabbruch seines Sohnes erfahren und die Zahlungen eingestellt und Niko erhält keinen Zugriff mehr auf sein Bankkonto. Ohne Geld (und immer noch ohne Kaffee) treibt er einen Tag und eine lange Nacht lang ziellos durch Berlin, wobei ihm so manch skurrile Typen über den Weg laufen.

Ein wundervoll poetischer in eleganten Schwarz-Weiß-Bildern gedrehter Film über einen desorientierten doch zugleich sympathischen Anachronisten, der sich den naiven Blick für die kleinen und großen Alltagsgeschehnisse voller Tragik und Komik bewahrt hat. Und zugleich ein Film über Berlin, der einen die Hauptstadt neu entdecken lässt.
Sehr, sehr sehenswert!

„Jan Ole Gersters Debüt "Oh, Boy" ist ein kleines Wunder: Ein melancholisch-komischer Film über das Rumhängen in Berlin, der zeigt, was das deutsche Kino doch alles könnte.“
Der Freitag

„Wenn der Morgen graut, offenbart eine tolle Stadtbilder-Montage Nikos prekäres Lebensgefühl: Niko, der Passant in urbanen Transiträumen, an dem das Leben wie eine albtraumhafte Bildergalerie vorüberzieht.“
Süddeutsche Zeitung

OH BOY wurde als erster Film überhaupt mit allen drei Hauptpreisen des internationalen Filmfestes Oldenburg ausgezeichnet:
Bester Deutscher Film -  Publikumspreis - Seymour Cassel Award, Outstanding Performance für Hauptdarsteller Tom Schilling

Text: Regina Nickelsen (Colón Language Center)

Hauptdarsteller Tom Schilling im Interview mit kurier.at: Die Absurditäten des Alltags

„Oh Boy“ hat stark autobiographische Züge, nicht zuletzt, weil es mir ein großes Anliegen war, einen sehr persönlichen Film zu machen. An der Filmschule hörte ich immer wieder den Satz: „Den ersten Film muss man so machen, wie man ihn machen will. Man ist noch frei und man sollte den Film machen, den man selbst gerne im Kino sehen möchte.“
Regisseur Jan-Ole Gerster im Interview mit Suite101.de-Autor Martin Döringer

OH BOY
Deutschland 2012
Regie: Jan Ole Gerster
Lauflänge: 88 Minuten
Aktualisiert am 22.03.2013: Die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2013 für OH BOY
1 Programmfüllende Spielfilme
2 Bestes Drehbuch – Jan Ole Gerster
3 Beste Regie – Jan Ole Gerster
4 Beste darstellerische Leistung, männliche Hauptrolle – Tom Schilling
5 Beste darstellerische Leistung, weibliche Nebenrolle - Friederike Kempter
6 Beste darstellerische Leistung, männliche Nebenrolle - Michael Gwisdek
7 Bester Schnitt - Anja Siemens
8 Beste Filmmusik - The Major Minors, Cherilyn MacNeil
Alle Nominierungen gibt es hier: Deutsche Filmakademie PDF-Datei
Trailer des Films


Die Welt: "Oh Boy" von Jan Ole Gerster ist der Film über die Melancholie einer ganzen Berliner Generation. Aber wie kommt das in Sao Paulo an? Ein Tagebuch des Regisseurs aus Brasilien.

 Auf Platz 1 der Top 100 der besten Berlin-Filme bei moviepilot: OH BOY  moviepilot.de

Weitere Informationen zum Film erhalten Sie in den nächsten Wochen auch auf der Facebook-Seite vom Filmteam Colón: Filmteam Colón Facebook

Und hier auf unserem Blog: Startseite Blog

Unser Kooperationspartner, das METROPOLIS KINO HAMBURG: Heimat METROPOLIS



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen