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Dienstag, 23. Juli 2013

METROPOLIS Kino Hamburg: Tipps für das August-Programm 2013


Auch im August bietet das METROPOLIS ein ausgezeichnetes und sehr abwechslungsreiches Programm, das wir Ihnen mit unseren Tipps ein wenig näher bringen möchten.
 
Wer seinen Urlaub noch vor sich hat bzw. schon fürs nächste Jahr plant oder auch einfach nur großartige Naturaufnahmen liebt, der sollte sich den 21.08. unbedingt vormerken. Dann präsentieren wir um 19.00 Uhr in der Filmreihe DaF den wundervollen Dokumentarfilm DIE NORDSEE – UNSER MEER. Den Kommentar zu den herrlichen Aufnahmen des Lebensraums Nordsee (unter Wasser, auf dem Land und aus der Luft) spricht der Schauspieler Axel Prahl. Ein Film, der die große Kinoleinwand braucht. Alles andere wäre Sünde ….
Infos zum Film, der Trailer sowie ein Audio-Kommentar Axel Prahls zum Film sind hier auf unserem Blog zu finden: Blogpost DIE NORDSEE - UNSER MEER

Zehn aktuelle Filme aus Frankreich zeigt das METROPOLIS im August bei den 6. Französischen Filmtagen. Und die sollte man sich nicht entgehen lassen, denn die filmische Bandbreite in Frankreich geht weit über den Kassenschlager ZIEMLICH BESTE FREUNDE hinaus. Aus dem Programmheft des METROPOLIS: „Was kann unerträglichen politischen Zuständen, persönlichen Verlusten und dem Vergehen der Zeit schon entgegengesetzt werden? Die Filme der 6. Französischen Filmtage verhandeln diese Fragen auf vielfältige Weise. Im Zentrum des Programms aus zehn aktuellen Hamburg-Premieren stehen dabei keine große Heldentaten, sondern Formen alltäglichen Widerstands.“ Das klingt gut!
Die Informationen zu den zehn gezeigten Filmen sowie die einzelnen Termine (ab dem 8.8.) entnehmen Sie bitte dem Programm des Metropolis-Kinos. Heimat METROPOLIS

Im August setzt das METROPOLIS außerdem die Reihe mit Filmen von Armin Mueller-Stahl fort, der in fast 100 Filmen mitgewirkt hat, selbst aber nur von acht bis zehn wirklich außergewöhnlichen Filmen spricht (was sicher weit untertrieben ist), Im August-Programm u.a. dabei: LOLA von Rainer Werner Fassbinder (am 1.8., 2.8. und 3.8. jeweils um 17.00 Uhr), BITTERE ERNTE von Agnieszka Holland (am 8.8. und 12.8., jeweils um 17.00 Uhr), MUSIC BOX von Costa-Gavras (am 15.8. und 19.8., jeweils um 17.00 Uhr), KAFKA von Steven Soderbergh (am 21.8., 26.8. und 27.8., jeweils um 17.00 Uhr) sowie EINE LIEBE IN DEUTSCHLAND von Andrzej Wajda (am 30.8. um 20.30 Uhr und am 31.8. um 17.00 Uhr). 

Mit den Filmen SEAMONSTERS (GB 2011, Julian Kerridge), GÜTT – EIN JOURNALIST (D 1991, Horst Königstein) und PUFFBALL (GB 2006, Nicolas Roeg) setzt das METROPOLIS im August ebenfalls die Werkschau der britischen Schauspielerin RITA TUSHINGHAM fort. Termine vom 2.8. bis zum 4.8.

Gleichermaßen nicht abgeschlossen ist die Werkschau SEIJUN SUZUKI. Sechs weitere Filme des exzentrischen Visionärs des japanischen Kinos stehen im August auf dem Programm. Darunter auch Suzukis wohl bekanntester Film TOKYO DRIFTER aus dem Jahr 1966. Termine am 3.8. und 4.8.

Zur Erinnerung an den Hamburger Feuersturm, der sich im Juli 2013 zum siebzigsten Mal jährte, hat Thomas Tode unter dem Titel DIE ERWARTETE KATASTROPHE ein Programm zusammengestellt, dessen Bewegtbilder „lebendige, konkrete Anschauung liefern, wie es nach den Katastrophen in den Städten aussah, in denen gelebt und geplant wurde. Dazu Filme mit Stadtmodellen, Architekten und Stadtplanern, um für ihre Sicht auf die zerstörten Städte zu sensibilisieren: die ersehnte Katastrophe.“ (METROPOLIS)

Folgende Filme werden gezeigt: LISTEN TO BRITAIN, LOB DER STADTPLANUNG und HAMBURG & MANCHESTER – PLANUNGSVERMITTLUNG IN DER DEMOKRATIE. Termine am 16.8., 17.8. und 29.8. Thomas Tode wird jeweils eine Einführung geben. Das Filmprogramm läuft parallel zur Ausstellung DIE ERWARTETE KATASTROPHE – Luftkrieg und Städtebau in Hamburg und Europa 1940 - 1945 in der FREIEN AKADEMIE DER KÜNSTE vom 15. August bis zum 29. September 2013. Zur Webseite der Ausstellung: erwartete-katastrophe

Anlässlich der Ausstellung ALEXANDER RODTSCHENKO – EINE NEUE ZEIT im BUCERIUS KUNST FORUM gibt es im METROPOLIS die wohl seltene Gelegenheit, eine Auswahl an Arbeiten Rodtschenkos für die sowjetische Filmavantgarde zu entdecken. Nicht fehlen darf dabei Dziga Vertovs DER MANN MIT DER KAMERA, zu sehen am 7.8. um 20.00 Uhr (mit Musikbegleitung) plus anschließender Party mit ROCKFRONT in der Metropolis Bar.
Hier gibt es mehr Informationen zur Ausstellung:buceriuskunstforum

Sehr gespannt darf man auch wieder auf das Filmprogramm von DOKART sein. Am 6.8. um 21.15 Uhr erwartet Sie mit BREAKIN L.A. ein Film über eine Gruppe Hamburger, die mit dem Fahrrad die als überaus autofreundlich bekannte Stadt Los Angeles durchquerte. Die Filmemacher Karla Lemus und Boris Castro werden zu Gast sein. 

Am 21.8. um 21.15 Uhr heißt es bei DOKART IN DER FREMDE. Regisseur Klaus Wildenhahn begleitete für diesen Film aus dem Jahr 1967 zehn Wochen lang Arbeiter, die in der norddeutschen Provinz ein Getreidesilo errichteten. Dabei ging es ihm nicht um das Ergebnis, d.h. das fertige Silo, sondern um das Einfangen des Arbeitsprozesses. Klaus Wildenhahn wird am 21.08. zu Gast sein.
Mehr zur Reihe DOKART finden Sie hier: dokart.medienkulturforschung

Der TONALI Grand Prix ist ein renommierter Musikwettbewerb für Nachwuchsmusiker, der jährlich in Hamburg stattfindet. In dem Dokumentarfilm CIAO CELLO porträtiert Hannes Treiber junge Cellistinnen und Cellisten, die alles daran setzen, den Wettbewerb zu gewinnen. Das METROPOLIS zeigt den Film am 28.8 um 19.30 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung wird es im Kinofoyer ein Konzert geben. 

Der JÜDISCHE FILMCLUB präsentiert am 29.8. um 19.00 Uhr den israelischen Film MY LOVELY SISTER aus dem Jahr 2011. Den Trailer gibt es hier:
Am 27.8. lädt die LANDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG um 19.00 Uhr zu einer Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion ein. Wenjing Mas Film ZWISCHEN LEBEN UND TOD – ORGANRAUB AN FALUN GONG IN CHINA (USA 2010) dürfte ausreichend Diskussionsstoff bieten. Der Eintritt ist frei.

Unser letzter Tipp wendet sich an die Freunde des Kurzfilms. JUGEND KULTURELL lässt am 22.8. um 19.15 Uhr das diesjährige Internationale KurzFilmFestival Hamburg mit dessen Highlights Revue passieren. Der Eintritt für das BEST OF ist frei. Kostenlose Karten gibt es ab 18.15 Uhr an der Kinokasse.

Wir hoffen, dass wir Ihnen die eine oder andere Anregung für einen Kinobesuch geben konnten. Vielleicht trifft man sich im August im METROPOLIS. Und wir wünschen Ihnen noch einen sehr schönen Sommer, nicht nur kulturell!

Dienstag, 16. Juli 2013

#DaFMetropolis am 21.08.2013 im Metropolis-Kino Hamburg: DIE NORDSEE – UNSER MEER


Grandiose Aufnahmen aus der Luft, zu Land und unter Wasser für die große Kinoleinwand gemacht – im August wecken wir Urlaubsträume mit der Naturdokumentation DIE NORDSEE – UNSER MEER.

Sieben Kameramänner waren von 2002 bis 2013 an insgesamt mehr als 2000 Drehtagen an 60 verschiedenen Orten in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schottland, England und den Niederlanden unterwegs und haben die faszinierende Fauna und Flora des Naturwunders Nordsee auf 35mm-Film gebannt. Die Gezeiten im Zeitraffer, Meeresvögel im Flug und beim tollkühnen Sturz von der 30 Meter hohen Helgoländer Klippe ins Meer,  Moschusochsen beim Kampf, Robben beim Beobachten von Menschen, Haie, Wale, Delfine, Seeteufel, Tintenfische, Hummer, Krebse, Korallengärten (!) und, und, und ….

Im Bild festgehalten ist auch eines der seltensten Naturphänomene: Das grüne Leuchten der untergehenden Sonne, ein optischer Effekt, der bei sehr klarer Luft durch die Brechung der Lichtstrahlen der untergehenden Sonne entsteht. Diese spektakuläre Aufnahme allein ist schon den Kinobesuch wert. Freunden des französischen Kinos ist das grüne Leuchten vielleicht auch aus Eric Rohmers Film LE RAYON VERT (dt.: DAS GRÜNE LEUCHTEN) bekannt, wo es als Symbol für die Erfüllung unserer Wünsche gesehen wird.

Den trocken-humorigen Kommentar zu den wundervollen Aufnahmen von DIE NORDSEE – UNSER MEER spricht übrigens der Schauspieler Axel Prahl, in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen.

„Die Nordsee ist langweilig: nur Watt, Robben und Möwenschiss? Von wegen. Diese Dokumentation ist so imposant vielfältig, dass man sofort selbst hinfahren möchte.“ zeit.online
„Einzigartige Doku im Rhythmus der Natur: ein faszinierender Trip“ Treffpunkt Kino
„Die Aufnahmen aus dem Hubschrauber und unter Wasser, die Zeitraffer und Superzeitlupen fügen sich zu einer ästhetischen Hommage an den Lebensraum und seine Tierwelt.“ Kino-zeit.de

Folgende Stationen (in alphabetischer Reihenfolge) werden im Film genannt:
___ die Insel Amrum (Deutschland)
___ die Insel Bass Rock (Schottland)
___ die Insel Borkum (Deutschland)
___ die Kreidefelsen von Dover (England)
___ Duncansby Head (die Nordostspitze von Schottland)
___ die Insel Düne bei Helgoland (Deutschland)
___ die Insel Fanö (Dänemark)
___ die Farne Islands (England)
___ die Zwillingsmühlen von Greetsiel (Deutschland)
___ die Halligen (Deutschland)
___ die Insel Helgoland (Deutschland)
___ die Insel Langeoog (Deutschland)
___ die Insel Pellworm (Deutschland)
___ der Pilsumer Leuchtturm (Deutschland)
___ die Wanderdüne Rubjerg Knude in Jütland (Dänemark)
___ das Nordmeer
___ der Oosterschelde-Damm (Holland)
___ die Schärenküste (Norwegen)
___ die Insel Sylt (Deutschland)
___ das Vogelschutzgebiet Tipperne (Dänemark)
___ der Leuchtturm von Westerhever (Deutschland)
___ der Leuchtturm Arngast bei Wilhelmshaven (Deutschland)

Text: Regina Nickelsen (Colón Language Center)

Colón-Kinoabend DaF am 21.08.2013 um 19.00 Uhr im Metropolis-Kino Hamburg:

DIE NORDSEE – UNSER MEER
Regie: Jan Haft, Thoralf Grospitz, Jens Westphalen
Deutschland 2013
Lauflänge: 90 Minuten

Audio-Beitrag: Schauspieler und Kommentator Axel Prahl über "Die Nordsee - Unser Meer":
ndr.de/ndrkultur/audio
  
Trailer  
 



Sonntag, 14. Juli 2013

Gruseln bei #DaFMetropolis am 17.07. – Gruseln mit Lenas Geschichte



In unserer Filmreihe DaF wird es am Mittwoch (17.07.2013) gruselig mit Alex Schmidts DU HAST ES VERSPROCHEN. Unsere Deutschschülerin Lena hat sich davon inspirieren lassen und eine kleine Gruselgeschichte für uns geschrieben. Hier ist sie: 

Stoß!

Was war das? Ich kann die Augen nicht aufmachen... So still und gemütlich... Vielleicht ist es noch früh..., zu früh... Ich schlafe weiter, will nicht aufwachen, will nicht aufstehen, will nicht zur Arbeit gehen...

... Was für ein Geraschel? Und sollten die Nachbarkinder schon aufgestanden sein und sich an ihre Schweinereien gemacht haben? Warum kann ich meine Augen nicht aufmachen? Weil es noch zu früh ist!

Aber diese Monster oben..., haben sie beschlossen, mit dem Blumentopf Fußball zu spielen? Ich hasse diese garstigen Kinder! Ich werde nie eigene Kinder haben!

Und ihre Mutter, abgeplagte Hausfrau, hat sich der ewigen Sklaverei gewidmet und verstellt sich so, als ob sie glücklich sei. Was für `ne Heuchelei? Nein, ich will nie `ne Mutter, `ne Frau oder noch jemand dieser Art sein! Nie!

Geräusch!

Was machen sie dort denn? Sie brechen gleich ein Loch in meine Zimmerdecke und werden mit meinem Kopf Fußball spielen. Frechlinge!

Genau so frech, wie mein neuer Kollege: Zuerst entzieht er mir das Wort auf der Beratung und dann, als ob nichts passiert wäre, lädt er mich zu einer Tasse Kaffee ein. Was für ein scheußlicher Kerl!

Vorlauter Mensch! Ich möchte ihn in unserer Abteilung nie mehr sehen... Nein, überhaupt nirgends!
Aber sein Bugatti, ein nobler Wagen, den kann ich mir ganz gewiss nie leisten. So ist es auch, ich werde mein Auto nie ...

Stopp mal! Es war Samstagabend, 22 Uhr, Autobahn. Ich fahre nach ...berg zu meiner Mutter... Helles Aufblitzen... Donnern... Knirschen...
Oh, mein Gott!
Ich werde begraben...!

Und hier gibt es mehr zum Film Blogpost DU HAST ES VERSPROCHEN