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Dienstag, 20. August 2013

RUNGHOLT - Die Nordsee – nicht immer ruhig und friedlich



Die Nordsee – nicht immer ruhig und friedlich. Wahrscheinlich im 14. Jahrhundert ging in einer schweren Sturmflut die auf einer Insel in der nordfriesischen Nordsee gelegene Stadt RUNGHOLT in ihren Fluten unter. Dass RUNGHOLT ein reicher und gottloser Ort war, den Gott zur Strafe im Meer versinken ließ, ist jedoch eine Legende.  Detlev von Liliencron verarbeitete 1882 die Rungholt-Sage in einer Ballade (siehe unser Foto). In unserem Film DIE NORDSEE – UNSER MEER am Mittwoch im Metropolis zitiert der Erzähler, der Schauspieler Axel Prahl, auch aus dieser Ballade.


Der deutsche Musiker und Komponist Achim Reichel aus Wentorf bei Hamburg hat die Ballade vertont. Hier anzuhören: 


Wer es weniger rockig (und mehr plattdeutsch) mag, kann sich diesen Titel von GODEWIND anhören, in dem sie über die Glocken von Rungholt singen, die man bei Nebel bis heute noch hören kann ….

GODEWIND: De Glocken vun Rungholt

An’e Diek, an’t Water lang,
Natt un gries, een Novemberdag,
Bloß mien eegen Schritt to hörn,
Dicke Nebel liggt op Land un Meer.

Gah alleen, sett Foot um Foot,
Över’t Driefholt vun de letzte Floot,
Nich een Ton un nix to sehn,
Nicht mol Möwen, de över’t Water flegn.

Un denn dreih ick mi um,
Un ick meen, door weern Stimm’,
Mi ward kold un ganz anners tomoot,
Man vertellt, bi Nebel lüüdn
Uk de Glocken vun old Rungholt noch hüüt.

Mehr zum Film DIE NORDSEE – UNSER MEER in unserer Filmreihe DaF am 21.08.2013 um 19.00 Uhr im Metropolis-Kino Hamburg gibt es in unseren beiden folgenden Blogposts:
 

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