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Freitag, 20. Dezember 2013

Colón-Kinoabend DaF am 22.01.2014 im METROPOLIS Kino: EXIT MARRAKECH


EXIT MARRAKECH von der Oscar-Preisträgerin Caroline Link bei DaF im Januar 2014: „So wuchtig, so emotional mitreißend, dass man sich dem Sog der Bilder kaum entziehen kann.“
ARD Tagesthemen

Wohl kein Filmemacher in Deutschland versteht sich so auf klassisches Gefühlskino, das auch in den USA geliebt wird, wie Caroline Link. Mit ihrem ersten Spielfilm JENSEITS DER STILLE war sie im Jahr 1998 für den Oscar nominiert, im Jahr 2003 erhielt sie dann für NIRGENDWO IN AFRIKA den Oscar in der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film. Und unsere Filmreihe DaF startet mit ihrem neuesten und abermals bildgewaltigem Werk EXIT MARRAKECH (für den es auch schon einen Verleih in den USA gibt) ins Jahr 2014: Große Gefühle vor der malerischen Kulisse Marokkos.  

Der 18jährige Ben (Samuel Schneider) ist wenig begeistert, als er die Sommerferien bei seinem von der Mutter geschiedenen Vater Heinrich (Ulrich Tukur) in Marokko verbringen soll. Dieser ist dann auch mit der Regie seiner Theaterinszenierung in Marrakech so beschäftigt, dass er kaum Zeit für seinen Sohn findet. Die wenigen Stunden, die die beiden miteinander verbringen, sind dazu noch geprägt durch Streitigkeiten, die die Entfremdung von Vater und Sohn offenlegen. Ben streift daher lieber allein durch Marrakech, um mehr als die „Luxuswelt“ seines Vaters zu entdecken (die Aufnahmen im Rotlichtviertel der Stadt wurden mit versteckter Kamera gedreht) und macht die Bekanntschaft mit der Prostituierten Karima. Ohne seinen Vater darüber zu informieren, fährt er mit Karima zu deren Familie ins Atlasgebirge und zwingt den besorgten Heinrich dazu, sich auf die Suche nach ihm zu begeben …. 
Regisseurin Caroline Link und Hauptdarsteller Samuel Schneider bei der Hamburger Premiere von EXIT MARRAKECH im Abaton

„Exit Marrakech“ ist eine wunderbar unbekümmerte Liebesgeschichte und ein wunderbar unbekümmerter Film insgesamt. Er erzählt fiktive Geschichten - von Ben und Karima, vor allem aber von Ben und seinem Vater, der sich irgendwann auf die Suche nach seinem Sohn und seiner Vergangenheit machen muss -, eingebettet in realistische Bilder. Er ist eine Liebeserklärung an die arabische Welt, ihre Gerüche, Musik und Farben.“ FAZ

„Nach wie vor bevorzugt Caroline Link, die diesmal auch das Drehbuch komplett selbst verfasst hat, eine europäische Erzählweise, dramaturgisch freier und weniger konstruiert. Ihr Echtzeitabenteuer besticht mit einer klaren Erzählstruktur ohne aufgepfropfte Dramatik in all den familiären Wirrnissen. Mit Nahaufnahmen, Handkamera und harten Schnitten gestaltet sie Sequenzen von einer verblüffenden schauspielerischen Intensität und Direktheit auf der Suche nach der Poesie des Augenblicks.“ Programmkino.de

„Wie auch der Vater-Sohn-Konflikt, überstrapaziert in Hollywood, im selbstverständlichen Zusammenspiel von Schneider und Tukur überaus glaubhaft wirkt. Das wird es dann auch wohl sein, was diesem Film weit eher das Zeug zum Welterfolg verleiht als seine attraktiven Schauplätze: Wer Bekanntes so frisch und verspielt erzählen kann und dennoch klassisch bleibt, den liebt man auch in Hollywood.“ Frankfurter Rundschau

Text: Regina Nickelsen (Colón Language Center)

Am 22.01.2014 um 19.00 Uhr bei DaF im METROPOLIS Kino:

EXIT MARRAKECH
Deutschland 2013
Regie: Caroline Link
Lauflänge: 122 Minuten

Mehr Informationen zu unserer Filmreihe DaF finden Sie auch beim Filmteam Colón auf Facebook


Filmtrailer:

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