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Sonntag, 20. September 2015

Die Preisträger des 22. Internationalen Filmfest Oldenburg

Filmszene aus IM SOMMER WOHNT ER UNTEN


Heute Abend endete mit der feierlichen Preisverleihung und dem Abschlussfilm UMRIKA (Indien 2015) von Prashant Nairs, der in diesem Jahr beim Sundance Filmfestival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, das 22. Internationales Filmfest Oldenburg.

Die Preisträger des 22. Internationalen Filmfest Oldenburg

German Independence Award - Publikumspreis

"IM SOMMER WOHNT ER UNTEN" von Tom Sommerlatte

Seymour Cassel Award - Beste Schauspielerin

Sarah Silverman in "I SMILE BACK"

Seymour Cassel Award - Bester Schauspieler

Nikola Rakočević in "TRAVELATOR"

German Independence Award - Bester Kurzfilm

"FREE" von Martijn De Jong


NOMINIERUNGEN FÜR DEN EUROPEAN DISCOVERY - PRIX FIPRESCI

Erstmalig wurden zudem beim Filmfest Oldenburg die Nominierungen für die European Discovery - Prix FIPRESCI bekanntgegeben, der im Dezember im Rahmen des Europäischen Filmpreises in Berlin verliehen wird. Nominiert wurden:

ICH SEH ICH SEH von Veronika Franz & Severin Fiala (Österreich),

LIMBO von Anna Sofie Hartmann (Deutschland, Dänemark),

MUSTANG von Gamze Ergüven (Frankreich, Deutschland, Türkei),

SLOW WEST von John Maclean (Neuseeland, Großbritannien)

Sowie der German Independence Award-Preisträger
IM SOMMER WOHNT ER UNTEN von Tom Sommerlatte (Deutschland, Frankreich).

Laut Pressemitteilung des Internationalen Filmfest Oldenburg besuchten mehr als 15.000 Zuschauer die oft ausverkauften Vorstellungen an den fünf Festivaltagen, das sind 10 Prozent mehr als im letzten Jahr. Beeindruckend ist auch die Zahl der Branchen- und Pressevertreter, die in diesem Jahr dem Filmfest beiwohnten: Über 500 Gäste und Branchenteilnehmer überzeugten sich von der Qualität des Festivals und der Filme.

Zu den Stargästen des diesjährigen Festivals gehörten Joanna Cassidy (der der diesjährige Tribute gewidmet war), Regielegende George Armitage (dem die diesjährige Retrospektive gewidmet war), Deborah Kara Unger, RP Kahl, Nadeshda Brennicke ("God of Happiness"), Dagmar Manzel ("Besuch für Emma"), Victoria Schulz ("Taub und Stumm", letztjährige Seymour Cassel-Preisträgerin), Matthias Koeberlin ("Gottlos"), Nina Gnädig ("Gottlos") und junge, spannende Talente wie Matthew Modines Sohn Boman Modine ("Merry Xmas"), Eliza Bennett ("Haters"), Claire Carré ("Embers"), Whitney Able ("Dark") oder Nikola Rakočević (European Shooting Star 2014, "Travelator").
 Claire Carré, Regisseurin EMBERS (USA/Polen 2014,

der in Oldenburg seine Weltpremiere feierte)



Filmfest Oldenburg 2015 – Mein kleiner Rückblick
(Regina Nickelsen, Filmteam Colón)

Es war mein erster Besuch beim Internationalen Filmfest Oldenburg, auch (nicht zu Unrecht) als „Sundance of Germany“ bezeichnet. Endlich hat das geklappt, was ich schon seit mehreren Jahren unbedingt einmal machen wollte, ein Besuch bei diesem prima Filmfestival mit seinem Schwerpunkt auf Independent-Produktionen, davon vielen aus den USA.
 Chris Bergoch, Drehbuch TANGERINE (USA 2014, Regie: Sean Baker)



Das Programm liest sich jedes Jahr aufs Neue wie die Beschreibung einer Wundertüte mit tollen neuen Filmen, von denen man wohl sehr viele nirgends sonst in Deutschland wird sehen können. Auch wenn ich nur einen kurzen Besuch des Festivals einrichten konnte, so hat dieser erste Eindruck ausgereicht, um mich, nicht nur auf dem Papier, von der Qualität des Filmfests zu überzeugen.

Natürlich ist die hervorragende Filmauswahl an vielen kleineren, aber sehr feinen Produktionen das, womit das Festival bei mir am meisten punkten kann. Aber auch die kurzen Wege zwischen den Veranstaltungsorten, die man bequem zu Fuß zurücklegen kann, die sehr sympathische Atmosphäre und, sehr wichtig, die vielen Filmemacher, die ihre Filme persönlich vorstellen, und zwar auch noch beim zweiten Screening des Films, haben mich beeindruckt.
Ein tolles Filmfest! See you next year!
 Dennis Hauck, Regie TOO LATE (USA 2015)





Leider verpasst habe ich diesen Film: TRAVELATOR (Serbien 2014) von Dusan Milic, dessen Hauptdarsteller Nikola Rakočević mit dem Seymour Cassel Award - Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde (ich hoffe, das Versäumte lässt sich irgendwann nachholen). 


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