Mittwoch, 26. März 2014

#MetropolisKino Hamburg – Der April 2014 wird hochkarätig! Unsere Tipps.


In unserer Filmreihe DaF zeigen wir am 16.04. um 19.00 Uhr Robert Thalheims ELTERN, einen mit viel Feingefühl und Humor inszenierten Film über das Elternsein in unserer Zeit mit tragikomischen Turbulenzen, Höhen und Tiefen. 

„Vater, Mutter, zwei Kinder, zwei Jobs, ein Hamster, großes Chaos: Will man im Kino wirklich sehen, wovor man dank Babysitter endlich mal für einen Abend geflohen ist? Ja, unbedingt - wenn es so pointiert erzählt ist wie in Robert Thalheims Kinofilm "Eltern". Spiegel online

Die Süddeutsche Zeitung schrieb über ELTERN: „Die beste deutsche Kinokomödie des Jahres.“ Dem haben wir nichts hinzuzufügen. Außer dem Trailer und ein paar weiteren Infos in unserem folgenden Blogpost zu DaF am 16.04.

Unbedingt vormerken sollten Sie sich auch den 06.04., denn dann präsentiert SOULFOOD CINEMA um 16.30 Uhr (es ist ein Sonntag) Andrej Tarkowskis NOSTALGHIA. Und es ist schon etwas ganz Besonderes, dieses poetische Meisterwerk wieder einmal auf einer großen Kinoleinwand erleben zu dürfen. Ein Muss!
Und das folgende Video sollten Sie sich unbedingt anschauen!

Andrei Tarkovsky's Cinematic Candles from Kevin B. Lee on Vimeo.

Weiteres rares und sehr sehenswertes Videomaterial zu Tarkowski und seinen Film finden Sie im Cine Archive
Und einen sehr lesenswerten Artikel zu NOSTALGHIA bei Zeit Online

Am 1. März starb der französische Regisseur ALAIN RESNAIS im Alter von 91 Jahren in Paris. Das METROPOLIS widmet diesem wichtigen Vertreter des neuen französischen Kinos mit TO ABSENT FRIENDS eine Reihe mit mehreren seiner Werke: EINE TRÄNE AUF DER WANGE DER ZEIT (Kurzfilme der 1940er/50er Jahre) am 15.04. um 21.15 Uhr, FERN VON VIETNAM (F 1967, ein Kollektivfilm verschiedener französischer Filmemacher über den Vietnam-Krieg, u.a. Jean-Luc Godard und Alain Resnais) am 25. und 27.04., HIROSHIMA, MON AMOUR (F/J 1959) am 18. und 19.04., IHR WERDET EUCH NOCH WUNDERN (F/D 2012) am 01. und 03.04., LETZTES JAHR IN MARIENBAD (F 1961) am 20., 21. und 22.04. sowie VORSICHT SEHNSUCHT (F 2009) am 26. und 30.04. Alle Filme werden im Original mit Untertiteln gezeigt. Die Uhrzeiten für die Vorführungen entnehmen Sie bitte der Webseite des Kinos unter Themen

Lesen Sie hier zum Tod von Alain Resnais einen Artikel der Neuen Züricher Zeitung: 
Atomare Gewissheiten, mentale Labyrinthe


Ein Interview mit Alain Resnais aus dem Jahr 1961 können/sollten Sie sich hier anschauen:


Dokumentarfilmfreunde kommen im April im METROPOLIS und weiteren Hamburger Lichtspielhäusern ebenfalls auf ihre Kosten. Vom 09. bis zum 13.04. läuft die 11. Hamburger DOKUMENTARFILMWOCHE mit einem vielfältigen Programm. Teilnehmende Kinos sind neben dem METROPOLIS das LICHTMESS, das Kino 3001 sowie das B MOVIE. Wir sind besonders gespannt auf den Film NEULAND (Schweiz 2013, Regie: Anna Thommen) über den Lehrer einer Integrationsklasse in Basel. Dieser Film läuft am 13.04. um 21.15 Uhr als Hamburg-Premiere im METROPOLIS. Das komplette Programm der DOKUMENTARFILMWOCHE finden Sie auf der Webseite dokfilmwoche

Auch die Reihe dokART stellt allmonatlich im METROPOLIS unter Beweis, dass Dokumentarfilme nicht nur reine Dokumentationen, sondern auch Filmkunst sein können. Im April mit den Filmen RICHTUNG NOWA HUTA (A 2012, Regie: Dariusz Kowalski) am 14.04. um 21.15 Uhr und ENDSTATION KRASNOKAMENSK – EIN HEIMATBESUCH (D/RUS 2013, Regie: Marianne Kapfer und Olga Delane) am 22.04. um 19.00 Uhr. Mehr zu dokART finden Sie hier

Das WERKINTERVIEW FILMKUNST in Kooperation mit dem Community-Sender Tide ist im April mit der Regisseurin MONIKA TREUT befasst, die auch zu Gast sein wird und ihren Dokumentarfilm AXENSPRUNG – EIN REISETAGEBUCH mitbringen wird. Termin ist der 06.04. um 19.00 Uhr. Alles Weitere erfahren Sie bei Tide

Als SPECIAL zeigt das METROPOLIS am 17.04. um 19.00 Uhr den Dokumentarfilm LAND IN SICHT (D 2013, Regie: Judith Keil, Antje Kruska) über drei Flüchtlinge ohne gesicherten Aufenthalt, die die beiden Regisseurinnen ein Jahr lang mit der Kamera begleitet haben. Abdul, Farid und Brian leben nach ihrer Ankunft in Deutschland im abgelegenen Asylbewerberheim in Bad Belzig (Brandenburg) und scheinen von ihrem Traum von einer Integration in die deutsche Gesellschaft weit entfernt zu sein. Dass die drei nicht aufgeben, ist bewundernswert, werden ihnen doch so manche Steine in den Weg gelegt. In ihrer Tragik wirken die Ankommensversuche der drei Flüchtlinge häufig unfreiwillig komisch, was jedoch weniger an ihnen als vielmehr an deutschen Eigenarten liegt. Judith Keil und Antje Kruska werden am 17.04. zu Gast sein. Wir freuen uns auf diesen Abend!
Der Filmtrailer

Weitere SPECIALS im April: 17 Studenten/Studentinnen der HFBK zeigen am 24.04. ab 19.00 Uhr bei FINAL CUT ihre Abschlussfilme. Im Anschluss daran findet die Preisverleihung des HFBK-Filmpreises statt. 

TÄTER – OPFER – WIDERSTAND zeigt am 27.04. um 17.00 Uhr Fons Rademakers` auf Tatsachen beruhenden Film DER ROSENGARTEN (BRD 1989) mit dem kürzlich verstorbenen Maximilian Schell und Liv Ullmann, ein Gerichtsdrama mit großen Darstellern über den alten Mann Aaron Reichenbach (Maximilian Schell), der den KZ-Arzt, Peiniger und Mörder seiner Schwester niederschlägt und für diese Tat verurteilt wird, während der ehemalige KZ-Kommandant, der für die Experimente an zwanzig jüdischen Kindern und deren späterer Erhängung in einer Hamburger Schule verantwortlich zeichnet, unbehelligt bleibt. 

Der JÜDISCHE FILMCLUB präsentiert am 23.04. um 19.00 Uhr den Film FOOTNOTE von Joseph Cedar (Israel 2011), eine Vater-Sohn-Geschichte über zwei exzentrische Professoren der Talmud-Forschung, die so manchen „Kampf“ gegeneinander ausfechten. Roger Ebert gab dem Film seine Höchstnote und schrieb u.a. Folgendes: „What happens is a series of events involving academic scholarship, familial jealousy and pride, stubbornness and poetic justice. All of these things come together wonderfully, and are so subtle that only the father and the son will completely understand them. Perfect.” Eberts komplette Filmbesprechung können Sie hier nachlesen: Roger Ebert

Als PREMIEREN zeigt das METROPOLIS im April: PEACHES DOES HERSELF (D 2013, die Filmversion ihres Anti-Jukebox-Musicals) am 19.04. sowie SHIVA UND DIE GALGENBLUME – DER LETZTE FILM DES DRITTEN REICHS (BRD 1993), in dem die Regisseure Hans Georg Andres und Michaela Krützen Fragmente aus eben diesem letzten Film des Dritten Reichs eingebaut haben und diese mit dem historischen Rahmen seiner Entstehung in Verbindung setzen) am 03. und 08.04. 

Großartiger Neuer Polnischer Film ist am 27.04. um 19.00 Uhr im FILMLAND POLEN mit Pawel Pawlikowskis Film IDA (Polen 2013) vertreten. Da der Film bereits vom Freundeskreis Filmfest Hamburg e.V. im März als Premiere gezeigt wurde, verweisen wir Sie auf unseren  Blogpost zum März-Programm 
Dort finden Sie auch den Trailer.
Zur Webseite Filmland Polen

Noch nicht abgedankt haben HANS ALBERS und BRIAN DE PALMA. Beide Reihen werden im April fortgesetzt, u.a. mit den Filmen AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS (einmal geschrieben, schon sitzt dieser Song als Wurm im Ohr), GROSSE FREIHEIT NR. 7 und DER MANN IM STROM (natürlich Hans Albers) 
sowie (ein etwas anderes Genre) De Palmas CARLITO`S WAY (USA 1993), CASUALTIES OF WAR (USA 1989), PASSION (USA 2012), RAISING CAIN (USA 1992), REDACTED (USA 2007), SNAKE EYES (USA 1998), THE BLACK DAHLIA (USA 2006) und THE BONFIRE OF THE VANITIES (USA 1990). 
Ganz heiß ist dieser Termin: 04.04. um 21.00 Uhr: COUNT IT OUT: MOTIFS AND STRUCTURES IN THE CINEMA OF BRIAN DE PALMA (Weltpremiere!!!!!!!). Der australische Filmwissenschaftler Adrian Martin und die spanische Filmkritikerin Christina Álvarez López präsentieren einen audiovisuellen Essay, der sich mit zentralen Motiven und Strukturen im Werk von Brian De Palma beschäftigt. Der Eintritt ist außerdem frei .... Mehr dazu in diesem Blogpost.
Eigentlich schade, dass damit die Brian-De-Palma-„Happenings“ vorbei sein werden. Mehr gibt`s nicht.

Auch von uns nicht. Genug unserer Tipps. Alle Filme, alle Termine finden Sie natürlich auf der Webseite des METROPOLIS

Wir danken dem METROPOLIS für dieses herausragende Programm im April (eigentlich danken wir jedoch immer für das herausragende Programm) und werden schon mal unsere Zelte im Kinofoyer aufschlagen …. 

Ihnen wünschen wir einen sehr schönen April und viele herausragende Kinostunden! 

Unser Bonbon zum Schluss :Christopher Walken tanzt(e). Leider tanzt er nicht mehr. Huffington Post hat dieses Movie Mashup entfernt. Das tut uns leid! (Sehr sogar). 
Unser Ersatz (auch wundervoll): Christopher Walken tanzt in WEAPON OF CHOICE von Fatboy Slim (das hatten wir zwar schon mal, aber es ist immer wieder klasse - und das Video bleibt hoffentlich erhalten ...).




Dienstag, 25. März 2014

#PopulationBoom von Werner Boote, Hamburg-Premiere am 24.03.2014 im #ABATON


POPULATION BOOM von Werner Boote, Hamburg-Premiere am 24.03.2014 im ABATON.  Und Werner Boote war zu Gast und sorgte für ein turbulentes und äußerst interessantes Publikumsgespräch (sehr charmant war er noch dazu …..). 
 
Auf unserem Planeten leben 7 Milliarden Menschen. Dass das viel zu viele seien und dass diese „Überbevölkerung“ dafür verantwortlich sei, dass unsere Ressourcen schwinden, der Klimawandel vorangetrieben wird und der Welthunger sich ausbreitet, wird uns allen ständig weisgemacht. Rettung wird darin gesehen, die Menschen (vor allem in der sogenannten Dritten Welt) dazu zu bringen, weniger Kinder in die Welt zu setzen. Werner Bootes Film spricht sich entschieden dagegen aus. Beispielsweise mit der Aussage, dass die gesamte Weltbevölkerung im kleinen Österreich Platz finden würde und jeder dort dann noch 11 Quadratmeter Fläche zur Verfügung hätte. Der Rest der Welt wäre dann menschenleer ….

Unterhaltsam aufbereitet, wie man es schon von Bootes Film PLASTIC PLANET kennt, aber mit vielen bitteren Wahrheiten versehen. Boote ist immer noch im positiven Sinne neugierig und befragt die Menschen direkt, aber stets respektvoll und mit einem Regenschirm mit dem Logo der Weltbank als „Schutzschirm“ in der Hand. Sein Fazit: Nicht die Weltbevölkerungszahl trage die Schuld an zu Neige gehender Ressourcen, an Welthunger und Umweltzerstörung, sondern die ungerechte Verteilung der Ressourcen und die Machtpolitik westlicher Staaten. Die Angst vor dem Bevölkerungswachstum werde nur geschürt, um von den eigentlichen Problemen (beispielsweise dem Wahn des ständigen wirtschaftlichen Wachstums, dem die Industriestaaten verfallen sind) abzulenken.  Wir wollen Geburtenkontrolle für Arme, damit wir unseren Lebensstil nicht einschränken müssen. Ganz so, als gäbe es ein Menschenrecht auf Konsum, aber keines auf Kinder.


Ein starker Dokumentarfilm, der für mehr Menschlichkeit plädiert. Unbedingt ansehen! 

Auch das anschließende Filmgespräch zeigte auf, wie wir Wohlstandsmenschen der reichen Industriestaaten ticken. Immer scheinen wir zu wissen, wie es anderswo besser gemacht werden könnte/sollte und blicken auf die Menschen anderer Kulturen herab (auch unsere NGOs). Bildung als Allheilmittel für eine Reduzierung der Geburtenrate? Wer sagt denn, dass uns unsere Bildung weise gemacht hat? Wenn man sich anschaut, wohin sie uns geführt hat (Konsumwahn, Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung, ….), dann bleibt ein dickes Fragezeichen.

Zur Webseite des Films: Population Boom

Dienstag, 18. März 2014

Welche Erziehungsziele halten Sie für besonders wichtig? Umfrage 2014

Die Statistik zeigt die Ergebnisse einer Umfrage zur Kindererziehung. 86 Prozent der Befragten gaben an, dass Kinder lernen sollten, höflich zu sein und sich gut zu benehmen.

Statistik: Welche Erziehungsziele halten Sie für besonders wichtig? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Samstag, 15. März 2014

#MetropolisKino Hamburg: Halbzeit im März-Programm – Zeit für ein paar weitere Entdeckungen



Ein ganz besonderes Highlight im März zeigt DER FREUNDESKREIS FILMFEST HAMBURG e.V. am 26.03. um 19.00 Uhr: IDA (Polen 2013, Regie: Pawel Pawlikowski). Der Guardian spricht von einem kleinen, zarten Juwel.

Mehr zum Film beim Freundeskreis Filmfest Hamburg Freundeskreis Filmfest Hamburg

Uns das ist der Trailer: 
Diese Highlights aus dem Werk von BRIAN DE PALMA als Bizarre Cinema Special erwarten Sie noch im März: SCARFACE (USA 1983), BODY DOUBLE (USA 1984), PHANTOM OF THE PARADISE (USA 1974) und DIE UNBESTECHLICHEN (USA 1987). Alle Termine finden Sie beim Kino unter Themen

„I don`t see scary films. I certainly wouldn`t go see my films.” Brian De Palma.
Da verpasst Herr De Palma dann allerdings so einiges ….

Doch Bizarre Cinema hat auch im März noch anderes zu bieten: Kannibalen, Nackte, in Fetzen Geschossene, Losers, Supermänner und noch viel mehr. Jeweils sonntags um 14.30 Uhr (gleich nach dem späten Frühstück also). Was Sie im Detail erwartet, lesen Sie bitte unter Themen auf der Kinoseite.

Für die Freunde von Länderreihen ist die lange Wartezeit auch endlich vorbei. Im März heißt es im METROPOLIS vom 21. bis zum 25. CINEBRASIL 2014 mit den fünf Filmen KÖNIGSNÄCHTE, DIE BESTEN DINGE DER WELT, ES WAR EINMAL, DAS SPRUNGBRETT und DER WIRBEL aus den Jahren 2008 bis 2012. Mehr Infos zu den Filmen finden Sie auch auf der Webseite CINEBRASIL und die genauen Termine in Hamburg beim METROPOLIS 
Alle Filme werden im Original mit Untertiteln gezeigt.

Anlässlich der Romero-Tage zeigt das METROPOLIS im März und im April in Zusammenarbeit mit Nicaragua-Verein Hamburg fünf Filme im Rahmen der ROMERO-FILMTAGE 2014. Am 19.03. um 19.00 Uhr MIT REVOLUTIONÄREN GRÜSSEN (Nicaragua 2012, Regie: Viktor Apfelbacher, der auch zu Gast sein wird), am 21.03. um 17.00 Uhr den sehr empfehlenswerten Film NO! von Pablo Larrain (Chile/USA 2013) mit Gael Garcia Bernal in der Rolle des Werbefachmanns René Saavedra, dessen Werbekampagne zur Entmachtung Augusto Pinochets beitrug, und am 28.03. um 19.00 Uhr mit Gästen THE ECHO OF THE PAIN OF THE MANY(Guatemala 2011, Regie: Ana Lucia Cuevas).
Einen interessanten Artikel zum Film NO! können Sie hier bei Zeit Online Zeit Online nachlesen.

Auch das Filmland Polen ist ab März wieder dabei und eröffnet sein mit Sicherheit erneut überaus sehenswertes Programm am 29.03. um 19.00 Uhr mit dem Film PAPUSZA (Polen 2013, Regie: Joanna Kos-Krauze, Krzysztof Krauze) über die erste Roma-Dichterin Bronislawa Wajs. Mehr Infos zum 12. Festival des Neuen Polnischen Films finden Sie hier beim FILMLAND POLEN

SOULFOOD CINEMA – EXILE zeigt am 23.03. um 17.00 Uhr den Dokumentarfilm MEIN VATER, DER GASTARBEITER des kurdischstämmigen Autorenfilmers Yüksel Yavuz (D 1994), ein poetisches Porträt seines Vaters, der nach 15 Jahren Leben und Arbeit in Hamburg in die Türkei zurückkehrte und sich sowohl dort als auch in Deutschland als Fremder fühlt(e). Yavuz` aktueller, sehr sehenswerter Film HEVI – HOFFNUNG (D 2014) feierte am 5.3. im METROPOLIS seine Premiere. Derzeit gibt es für diesen Film leider keine Termine mehr in Hamburg, aber in anderen Städten wird der Film noch gezeigt werden, beispielsweise in Kiel. Mehr dazu erfahren Sie bei NEWA FILM

Noch anstehende Premieren im März: VERBOTENE FILME (D 2014, Regie: Felix Moeller), der einen Überblick über Filme gibt, die in den Jahren 1933 bis 1945 in Deutschland entstanden sind (Termine zwischen dem 11.03. und dem 16.03.), sowie BLICK IN DEN ABGRUND (Österreich/D 2013, Regie: Barbara Eder) am 27.03., 28.03. und 30.03., ein Porträt sechs internationaler Profiler.
Interview mit dem Regisseur Felix Moeller zu seinem Dokumentarfilm VERBOTENE FILME


Am 18.03., um 19.00 Uhr, zeigt die Landeszentrale für Politische Bildung den Film DER ORGANMARKT. AUF LEBEN UND TOD - ORGANE ALS WARE? (D 2011, Regie: Rame Rau) mit Vortrag. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es hier beim Kino unter Themen (Politische Bildung) und bei der LANDESZENTRALE

dokART ist im März noch mit Volker Koepps neuestem Dokumentarfilm IN SARAMATIEN vertreten, bei dessen Premiere der Regisseur am 20.03. um 19.00 Uhr zu Gast sein wird. Weitere Termine: 22.03., 24.03., 25.03. und 26.03. Mehr Infos zu dokART finden Sie hier


Wir wünschen Ihnen viele anregende und unterhaltsame Kinostunden!

Donnerstag, 13. März 2014

In unserer Filmreihe DaF am 16.04.2014 im METROPOLIS Kino: ELTERN


Wer selbst Kinder hat und versuchen muss, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, der wird sich in Robert Thalheims Kinofilm ELTERN, in unserer Filmreihe DaF am 16.04. im METROPOLIS Kino, sicherlich wiederfinden.

Konrad (Charly Hübner) und Christine (Christiane Paul) sind ein modernes Ehepaar. Er hat sich jahrelang um Haushalt und die beiden Töchter gekümmert und seine beruflichen Ambitionen in den Hintergrund gerückt. Sie arbeitet erfolgreich und engagiert als Anästhesistin in einem Krankenhaus. Doch dann erhält Konrad die Gelegenheit eines Engagements als Theaterregisseur, die er sich keineswegs entgehen lassen möchte. Da auch seine Ehefrau im Beruf nicht zurückstecken möchte, wollen sie ein Au-Pair-Mädchen aus Argentinien beschäftigen. Doch diese ist schwanger und fällt somit als Kindermädchen aus. Innerhalb kürzester Zeit droht die Harmonie in der Familie zu zerbrechen ….

Mit viel Feingefühl und Humor hat Thalheim einen authentischen und sehr sehenswerten Film übers Elternsein in unserer Zeit mit tragikomischen Turbulenzen, Höhen und Tiefen inszeniert, die so manchen Vätern und Müttern wohl nur allzu bekannt vorkommen werden. Und natürlich wirft der Film auch die Frage auf, wie es unsere Gesellschaft, unsere Politik durch mehr Kinderbetreuung erreichen kann, dass Eltern wie Konrad und Christine nicht an ihren Aufgaben verzweifeln müssen.

Ein Dialogausschnitt:

Christine: "Das ist auch harte Arbeit, mit der ich übrigens das Geld für die Familie verdiene."

Konrad: "Das ist auch Arbeit mit den Kindern, ja?"

Christine: "Du klingst wie eine frustrierte Hausfrau aus den 50ern, echt."

Konrad: "Ja, dann bin ich eben eine frustrierte Ehefrau aus den 50ern, aber dann bist du der passende Mann dazu."

 „Die Irrnisse und Wirrnisse moderner Elternschaft: Wenn plötzlich zwei Berufe, zwei Kinder und eine Beziehung unter einen Hut gebracht werden sollen, dann gerät das bis dahin rund laufende Karussell des Familienlebens mitunter mächtig ins Trudeln. Robert Thalheims brillanter neuer Film "Eltern" zeigt das in allen Nuancen auf.“ Süddeutsche Zeitung

„Vater, Mutter, zwei Kinder, zwei Jobs, ein Hamster, großes Chaos: Will man im Kino wirklich sehen, wovor man dank Babysitter endlich mal für einen Abend geflohen ist? Ja, unbedingt - wenn es so pointiert erzählt ist wie in Robert Thalheims Kinofilm "Eltern". Spiegel online

Text: Regina Nickelsen (Colón Language Center)

Am 16.04.2014 um 19.00 Uhr: Colón-Kinoabend DaF im METROPOLIS Kino

ELTERN
Deutschland 2013
Regie: Robert Thalheim
Lauflänge: 90 Minuten

Mehr Informationen zu unserer Filmreihe DaF finden Sie auch beim Filmteam Colón auf  Facebook


Trailer