Sonntag, 31. Dezember 2017

HAPPY NEW YEAR!


Wir wünschen einen guten Rutsch 
und ein frohes, gesundes und friedliches neues Jahr! 
Und viele tolle Kinofilme! 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Lieblingsfilme 2017



Meine zwanzig Lieblingsfilme des Jahres 2017. Ich habe in diesem Jahr auch diverse ältere Filme gesehen, die mir sehr gut gefallen haben, die habe ich jedoch nicht gelistet. Es sind nur aktuelle Filme, die ich im Kino bzw. bei Filmfestivals gesehen habe, aufgeführt. Und mit der Reihenfolge tue ich mich immer sehr schwer, aber so ungefähr passt es schon. Allerdings gab es noch diverse andere aktuelle Filme in diesem Jahr, die mir gefallen haben. 

20. TUNTEIDEN TEMPPELIT / TEMPLES OF DREAMS (Finnland 2015) von Jouko Aaltonen


19. JACKIE (USA 2016) von Pablo Larrain


18. LUCKY (USA 2017) von John Carroll Lynch


17. MISS SLOANE (USA 2017) von John Madden


16. 66 KINOS (D 2017) von Philipp Hartmann


15. NOCTURAMA (Frankreich 2016) von Bertrand Bonello


14. HELLE NÄCHTE (D 2017) von Thomas Arslan


13. A MONSTER CALLS (USA/GB 2016) von J.A. Bayona


12. THE ENDLESS (USA 2017) von Justin Benson und Aaron Moorhead


11. HAUS OHNE DACH (D/KRG 2016) von Soleen Yusef


10. PARIS PIEDS NUS (Frankreich 2016) von Dominique Abel und Fiona Gordon


9. POSOKI / DIRECTIONS (Bulgarien 2017) von Stephan Komandarev


8. 20TH CENTURY WOMEN (USA 2016) von Mike Mills


7. DUNKIRK (USA 2017) von Christopher Nolan


6.   BLADE RUNNER 2049 (USA 2017) von Denis Villeneuve


5.   MANIFESTO (D 2015/2017) von Julian Rosefeldt


4.   A GHOST STORY (USA 2017) von David Lowery


3. LOUISE EN HIVER (Frankreich 2016) von Jean-François Laguionie


2.   THE FLORIDA PROJECT (USA 2017) von Sean Baker


1.   24 FRAMES (Frankreich 2017) von Abbas Kiarostami


Einen Trailer habe ich leider nicht finden können, bei diesem Film ist es auch folgerichtig, dass es wohl keinen gibt. Aber es lohnt sich, diese Besprechung bei IndieWire zu lesen.

Samstag, 9. Dezember 2017

HAUS OHNE DACH im Januar 2018 bei DaF im METROPOLIS Kino



Die Geschwister Liya, Jan und Alan sind im kurdischen Teil des Iraks geboren, Ende der Achtziger flüchteten sie vor dem Regime Saddam Husseins nach Berlin. Als ihre Mutter plötzlich verstirbt, begeben sie sich auf eine beschwerliche Reise durch ihre alte Heimat, um den Leichnam ihrer Mutter neben dem Grab des im Krieg umgekommenen Vaters im kurdischen Grenzgebiet beizusetzen. Dabei stoßen sie nicht nur auf Schwierigkeiten mit ihrer kurdischen Großfamilie, die die Beerdigung im Heimatdorf verhindern will, sondern werden sich auch zunehmend bewusst, wie weit sie sich voneinander entfernt haben. Der Regisseurin Soleen Yusef geht es in ihrem bewegenden Debütfilm, für den sie 2016 den First Steps Award erhielt, um Fluchterfahrung, um die Identitätssuche von Migrantenkindern, um den Wert von Familie und Heimat. Und es gelingt ihr auf beeindruckende Weise, dem Zuschauer dies alles erfahrbar zu machen.

Der sich im Film anbahnende Konflikt in der Gegend um Dohuk, wo der Film spielt und die Familie der Regisseurin lebt, wurde für das Filmteam zur bitteren Realität, als dort während der Dreharbeiten die Aufstände unter Beteiligung des IS begannen.


"Man merkt sehr deutlich, dass in diesem Film so viel Herzblut steckt. Es ist ein ganz ergreifendes Werk mit einer großen Kraft und einer großen Ehrlichkeit.“ Knut Elstermann, radioeins

„Yusef gelingt es in ihrem wunderbaren Debüt, nicht nur das Politische im Privaten zu spiegeln, sie schafft es auch, durch die bis in die Nebencharaktere mit viel Wärme gezeichneten Rollen eine Atmosphäre voll feinem Humor und sanfter Poesie zu entfalten." Markus Raska, tip Berlin


„Dass die politische Ebene des Films dabei von Anfang an erlebbar wird, ohne in reine Verzweiflung über die Verhältnisse abzurutschen, macht den Film zusätzlich zu dem Portrait eines ganzen Volks, das unter schwierigen Bedingungen - Krieg, Diktator, Terror, Kampf um Unabhängigkeit - existieren muss.“ SPIEGEL ONLINE

„Er erzählt zuvorderst eine Familiengeschichte, die sich zwischen zwei Kulturen abspielt, letztendlich aber sind die Ereignisse innerhalb der Familie das zentrale Thema und das, was die Regisseurin besonders an ihrem Stoff interessiert. Die Milieus und die politischen Verhältnisse, die den Film ebenso prägen wie das Dazwischensein zwischen der deutschen und der kurdischen Kultur, machen den Film allerdings zu etwas Besonderem. Sie nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise in eine fremde Kultur, geben ihm eine einzigartige Tonalität und wecken in der Regisseurin, wie sie sagt, Erinnerungen und ein Gefühl von Heimat.“ kino-zeit

Text: Regina Nickelsen, Colón Language Center


Am 24.1.2018 (19.00) bei DaF im METROPOLIS Kino Hamburg:

HAUS OHNE DACH
D/KRG, 2016
Regie: Soleen Yusef
Lauflänge: 117 Min
Sprachen: Deutsch und Kurdisch (mit dt. Untertiteln)

Trailer und Fotos: © Missing Films

Freitag, 8. Dezember 2017

DaF im METROPOLIS Kino 2017: Euer Lieblingsfilm?

Unsere Umfrage zu DaF im METROPOLIS Kino Hamburg 2017



Ihr könnt wieder abstimmen, welcher Film unserer Filmreihe DaF im Metropolis Kino Hamburg euch in diesem Jahr (2017) am besten gefallen hat. Mehrfachnennungen sind möglich. Ihr müsst natürlich nicht alle Filme gesehen haben, um teilnehmen zu können. 


Herzlichen Dank für euer Feedback!