Donnerstag, 7. Dezember 2017

Mamunia am 6.12.2017 bei DaF im METROPOLIS Kino Hamburg




Thank you, Mamunia!

Ein herzliches Dankeschön an Mamunia für ihr Konzert bei unserer DaF-Veranstaltung am 6.12. in der Metropolis KINOBAR und im METROPOLIS Kino!



Donnerstag, 16. November 2017

RHYTHM IS IT! im Dezember bei DaF im METROPOLIS Kino



Vielfach prämierter Dokumentarfilm über das Tanzprojekt mit 250 Berliner Kiezkindern aus 25 Nationen, das der Dirigent Sir Simon Rattle und der Choreograph Royston Maldoom im Jahr 2002 als Education Programm der Berliner Philharmoniker ins Leben riefen. Die Kinder und Jugendlichen probten wochenlang für einen Auftritt in der Treptower Arena eine rund dreißigminütige Choreographie zu Strawinskys Le Sacre du Printemp und entdeckten dabei ihre eigene Kreativität und verborgene Facetten ihrer Persönlichkeit. 

Der Film zeigt eindrucksvoll die große Bedeutung von Kultur im Bereich der Erziehung auf, und wie die physische, ekstatische Energie der Musik Strawinskys zu faszinieren vermag. Mitreißend und bewegend sind auch die Bilder von der Premiere sowie von Proben Simon Rattles mit den Philharmonikern. Rhythm is it!   

Vor der Filmvorführung gibt es in der Kino Bar sowie im Kinosaal ein Konzert der Band Mamunia.


„Der Film "Rhythm is it!" begeistert total - und man kann erst mal gar nicht beschreiben, woher die Begeisterung rührt, weil sie so viele Farben und Schichten hat, weil sie sich als Thema, Geste und Grundenergie des Film zeigt.“ Süddeutsche Zeitung 

„Selten hat eine Dokumentation über klassische Musik so viel Resonanz und so viele Auszeichnungen erhalten wie der weltweit gezeigte Kinofilm Rhythm Is It!“ Digital Concerthall 


„Was ist uns die Bildung unserer Kinder wert? Soll Deutschland seine Stadttheater, Orchester und Ballette weiterhin fördern, und unter welchen Bedingungen? ›Rhythm is it!‹ sollte angesichts solcher Fragen eine Pflichtveranstaltung werden für alle Bildungsminister und für all die Lamentierer, Belehrer, Bedenkenträger und Besitzstandswahrer in Politik und Kultur. Denn wie lebensnotwendig die Kultur ist, wenn sie eben mitten ins Leben der Menschen einbricht, das zeigt ›Rhythm is it!‹ höchst eindrucksvoll.“ Andreas Grabner, Münchner Merkur

Text: Regina Nickelsen (Colón Language Center)


DaF im METROPOLIS Kino Hamburg am 6.12.2017 (18.30):


RHYTHM IS IT!
Deutschland 2004
Regie: Thomas Grube, Enrique Sánchez Lansch
Lauflänge: 104 Min.
Sprachen: Deutsch und Englisch (mit deutschen Untertiteln)
Konzert der Band MAMUNIA vor der Filmvorführung (Kino Bar + Kinosaal)

Trailer + Fotos: © Piffl Medien

Mittwoch, 8. November 2017

Tamil Cinema und Retrospektive Ritwik Ghatak im METROPOLIS Kino Hamburg



Im Rahmen der India Week im METROPOLIS Kino Hamburg: TAMIL CINEMA und Retrospektive des bengalischen Autorenfilmers Ritwik Ghatak
Eröffnet wurde das filmische Programm am 7.11. mit INDIRA (Indien 1995), einzige Regiearbeit der Schauspielerin Suhasini Maniratnam, die den Film persönlich vorstellte. Bis zum 16.11. zeigt das METROPOLIS vier weitere tamilische Filme, heute (8.11., 19.00) wird Suhasini Maniratnam bei der Vorführung von SINDHU BHAIRAVI (Indien 1985), in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt, erneut zu Gast sein. Alle Filme und Infos gibt es hier beim METROPOLIS

Das Tamil Cinema, in Anlehnung an seinen Entstehungsort Kodambakkam und an die Hindi-Filmindustrie Bollywood auch Kollywood genannt, dürfte für Bollywood-Fans durchaus interessant sein, ähnelt es dem Hindi-Kino doch in Vielem, wenngleich es deutlich mehr Kampfkunst und durchaus auch mehr Gewalt aufweist. 

Wer es wie ich weniger bunt und etwas ruhiger mag und gern das Werk eines bedeutenden Filmemachers entdecken möchte, dem sei die Retrospektive des bengalischen Autorenfilmers Ritwik Ghatak ans Herz gelegt. Das METROPOLIS zeigt zwischen dem 13.11. und dem 29.11. sechs Werke des Regisseurs, darunter auch TITAS EKTI NADIR NAAM (1973), Ghataks filmische Reflexion über Bewohner verschiedener Fischerdörfer am bengalischen Fluss Titash, der als bestes Beispiel für Ghataks filmische Kunst gilt. Doch auch seine Komödie AJANTRIK (Indien 1958) über einen Taxifahrer und dessen Liebe zu seinem Gefährt sowie die drei Filme seiner Flüchtlingstrilogie aus den Jahren 1960 bis 1962, MEGHE DHAKA TARA, KOMAL GANDHAR und SUBARNAREKHA, werden im METROPOLIS zu sehen sein. Alle Infos und Termine gibt es hier


Bei Senses of Cinema kann man sich ausführlich über das Werk Ritwik Ghataks, dessen filmische Arbeiten stark durch seine Erfahrungen nach der Unabhängigkeit Indiens und der daraus resultierenden Teilung Bengalens geprägt sind, informieren.

Erstes Foto: Suhasini Maniratnam am 7.11.2017 im METROPOLIS Kino




Montag, 6. November 2017

Akkordeon-Meister Mario Batkovic



Mario Batkovics Akkordeon-Stil ist sehr eigen, folgt keinen Regeln und lässt Ambient und Avantgardemusik erkennen. Auch Filmmusik hat der in Bosnien geborene Musiker komponiert. Im Alter von vier Jahren schenkte ihm sein Onkel ein Akkordeon und Batkovic brachte sich das Spielen selbst bei. Als er elf war, ging seine Familie von Bosnien nach Bern. Später studierte er in Basel und Hannover Musik. Geoff Barrow von Portishead brachte 2015 seine Karriere in die Wege und nahm ihn in seinem Record Label Invada auf.   


Am 5.11.2017 spielte Mario Batkovic im Kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg. Unglaublich, was man mit einem Akkordeon so alles anstellen kann. Kostproben, aufgenommen von VPRO im April 2017 in Utrecht, kann man im Folgenden hören und sehen.

Samstag, 28. Oktober 2017

Kinopreise des Kinematheksverbundes für die Kinemathek Hamburg / Metropolis Kino Hamburg und das B-Movie



In Berlin wurden gestern Abend, am UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes, die Kinopreise 2017 des Kinematheksverbundes in einer Gesamthöhe von 30.000 Euro für herausragende Kinoarbeit vergeben. Die Kinemathek Hamburg erhielt den ersten Preis in der Kategorie „Kino, das zurückblickt“. 


Das ist die Jurybegründung: „Das Kommunale Kino Metropolis in Hamburg erhält den ersten Preis der Kategorie für seine außergewöhnlichen Bemühungen, trotz enormer Konkurrenz nicht nur Filmgeschichte sondern auch Film und Geschichte vielfältig erlebbar zu machen. Mit länderspezifischen Filmreihen, die sich auch wenig beachteten Nationen wie Finnland oder der Ukraine widmen, einem thematisch kuratierten Stummfilmfestival sowie vielen einfallsreichen und gesellschaftlich relevanten Schwerpunkten präsentiert sich das Metropolis politisch, innovativ und jung.“

In der Kategorie „Kino, das verbindet“ wurde mit dem B-Movie ein weiteres Hamburger Kino ausgezeichnet. Ebenfalls sehr verdient!


Das Filmhaus Nürnberg erhielt den ersten Preis in der Kategorie „Kino, das bildet“ und das Zebra Kino in Konstanz wurde in der Kategorie „Kino, das wagt“ ausgezeichnet. 


Der Lotte-EisnerPreis ging an den Kölner Filmclub 813 e.V.

Den Ehrenpreis des Kinematheksverbundes erhielt Nina Goslar, die langjährige Filmredakteurin von ZDF/ARTE.

In dieser Pressemitteilung findet man alle Preisträger (auch die der jeweils zweiten Preise) sowie die Jurybegründungen.