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Samstag, 2. Februar 2013

Rätselhafte deutsche Sprache: Wir klären auf.


Auch nach der Rechtschreibreform gibt es weiterhin das „ß“. Und in einem unseren Wörter ist es anstelle des Doppel-s zu finden. Die anderen Wörter sind jedoch seit der Reform der Orthographie tatsächlich mit drei „s“ zu schreiben, wobei der Duden eine alternative Schreibweise mit Bindestrich zulässt: „Schluss-Satz“.

Eine Anmerkung: Die schweizerische Variante des Standarddeutschen (das Schweizer Hochdeutsch) kennt kein „ß“. Gleiches gilt für Liechtenstein, da dort das Schweizer Hochdeutsch Schriftsprache ist.

  
Wir hatten uns an euch gewendet/gewandt und euch gefragt, wo in den folgenden Sätzen die Fehler liegen. Wir haben sie rot markiert.

Zur näheren Erklärung: Es werden sowohl die Formen wendete-gewendet als auch wandte-gewandt VERWENDET, außer wenn es sich bei der Bedeutung um eine Richtungsänderung oder um „umkehren“, „umdrehen“ handelt. Dann ist nur wendete-gewendet korrekt („Er wendete den Wagen in der Seitenstraße.“ – „Er hat den Pfannkuchen in der Pfanne gewendet.“).

Bei allen zusammengesetzten Formen (anwenden, abwenden, einwenden, ….) sind jeweils beide Formen richtig. Allerdings überwiegt der Gebrauch von –wandte/-gewandt.
 
 



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